Ich muss gestern morgen ein ziemlich dummes Gesicht gemacht haben, als ich – ohne hin schon spät dran – plötzlich auf meinem Weg zur Arbeit ins Leere getreten haben. Nachdem das Treten schon nicht ganz leicht fiel und ich mich mal wieder mit zwei Autofahrern, die dachten sie sind alleine auf der Straße, auseinandersetzen durfte, war es plötzlich ganz leicht, in die Pedale zu treten. Zu leicht. Die Kette war gerissen. (mehr …)
Kategorie: Alltag auf dem Rad
komoot: Fahrrad-Navi bis Sonntag günstiger
Ich habe es schon bei meinem Brötchengeber teltarif.de gemeldet, jetzt auch kurz als Zielgruppen-Info hier: Der Fahrrad-Navi-Anbieter komoot hat bis Sonntag den Preis für die Komplett-Karten gesenkt. Statt normalerweise knapp 30 Euro kosten die Karten derzeit 19,99 Euro. Dabei handelt es sich um einen einmaligen Preis, die Karten können unlimitiert genutzt werden. (mehr …)
Parken auf dem Radweg ist künftig auch offiziell eine Verkehrsgefährdung
Radstreifen auf der Fahrbahn sind eine großartige Erfindung. Man muss sich nicht über den schlechten Zustand der Radwege auf dem Bürgersteig ärgern, muss keine Angst haben, von den Autos hinter den parkenden Fahrzeugen nicht gesehen zu werden und ist dank Teerbelag auch schneller unterwegs. Doch immer wieder bringen einen Autofahrer in eine gefährliche Situation – dann, wenn sie sich auf den Radweg stellen weil es ja ein ach so schöner Parkplatz ist. Die Ausreden „Ja aber ich bin doch nur kurz…“ hilft (mehr …)
Und Abflug – es ist glatt
Jetzt fahre ich schon einige Tage bei Schnee und Eis. Vereiste Radwege meide ich, hier geht es auf die Straße. Heute Morgen allerdings hat es mich auf dem Weg zur Arbeit dann doch gerissen. Ich bin die letzten Meter ins Büro auf dem Bürgersteig gefahren, der leicht vereist war. Beim Abbiegen auf das Firmengelände ist mir – warum auch immer – das Vorderrad vollkommen unkontrolliert weggerutscht. Resultat war der Abflug.
Immerhin: Der Reflex hat gestimmt. Ich konnte mich gut abfangen, nur das linke Handgelenk tut etwas weh, dürfte aber nachher wieder OK sein. Warum mir das Vorderrad so abgehauen ist, ist mir jedoch vollkommen unklar. Es war nicht besonders glatt an der Stelle, es lag kein Eis. Vermutlich bin ich auf einen Rad-/Gehweg-Randstein gekommen, der dann für das Schlingern des Rades in Verbindung mit der Grundglätte fürs Wegrutschen geführt hat. Also: noch vorsichtiger fahren,
Anradeln bei Frost und Schnee
Ich gebe zu: Ich war bisher immer ein Schönwetter-Radler. Das hat sich mit meinem Entschluss, auf BVG und S-Bahn zu verzichten und das Rad zu nehmen, geändert. Erstmals bin ich nun eine Tour im Winter gefahren. OK, es war nur eine kleine Grunewald-Runde, jedoch mehr als ich bisher zwischen Oktober und März am Stück gefahren bin. Das Anradeln fand somit streng genommen an diesem Wochenende statt. Es wurde aber auch mal wieder Zeit, sich zu bewegen. (mehr …)
Tote Radfahrer verwundern mich nicht mehr – einige sind selber Schuld!
15 tote Radfahrerin Berlin im Jahr 2012. Das ist aktuell die Zwischenbilanz, die die Polizei gezogen hat. Zwischenbilanz deswegen, weil noch schwer verletzter Radfahrer aus der letzten Dezemberwoche sterben könnte und dann noch zu dieser Bilanz zählt. Nach dem was ich gestern auf der Straße gesehen habe, muss ich aber allen Ernstes sagen: Es sind nicht immer die Autofahrer, die „uns“ Radfahrer auf dem Gewissen habe. Einige Radfahrer sind selbst Schuld. Und sie regen mich auf.
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Buff im Test: Erfahrungen mit Kälteschutz im Gesicht auf dem Fahrrad
Vor einiger Zeit habe ich bei Rad-forum.de die Nutzer gefragt, welche Erfahrungen Sie mit Gesichtsschutz bei Kälte haben. Mir persönlich war es nach einem Kälteeinbruch bei Temperaturen um Null Grad um Mund und Nase zu kalt geworden. Ich hatte mir ohne jegliche Erfahrung bei Amazon einen Gesichtswärmer von Gore Bike Wear bestellt. Nach der ersten Fahrt ging dieser zurück an Amazon. Er war nicht tragbar, rutschte nach wenigen Metern von Mund und Nase: Unbrauchbar.
Einstimmiges Feedback im Forum: Besorg dir einen Buff. Buff? Nie gehört. Nach ein wenig suchen war ich schlauer, aber skeptisch. (mehr …)
Neue Erfahrung: Fahrradfahren bei Schnee und Eis
Seit einigen Tagen ist in Berlin Winter. Schnee und Eis dominieren die Straße und vor allem Geh- und Radwege. Während es am Donnerstag auf dem Weg zur Werkstadt noch harmlos war, war das Fahren am Montag schon ein anderes Gefühl. Und für mich das erste Mal, dass ich bei Schnee und Eis mit meinen zwei Rädern unterwegs war.
Nach den ersten etwa zehn Kilometern muss ich sagen: Joah, geht. Allerdings bin ich weitgehend nach der Rushhour gefahren, so dass ich Gefahrlos auch auf der Straße fahren konnte. Fahren auf dem Radweg wäre auch nicht möglich gewesen. Egal wo: Schnell und Eis hätten eine Fahrt lebensgefährlich gemacht, während die Fahrt auf der Straße problemlos möglich war. Schön zu sehen war, dass sogar einige Autofahrer Rücksicht walten ließen und mich auf der Straße vor ihnen herziehen und abbiegen ließen. Bei gutem Wetter alles andere als selbstverständlich. Ich freue mich auf einige weitere Wintertage – hoffe aber, dass es nicht zu heftig wird.
Fahrrad kaputt… Ohne Schutzblech bei Regen?
Na, da fehlt doch was. Vorgestern Abend wundere ich mich, warum ich bei zwar nassen Straßen aber ohne Regen beim Fahren plötzlich etwas Nasses im Nacken spüre. Es tropfte von meinem Helm. Ein Blick nach hinten: wo ist mein Schutzblech?
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Die 4000 km dieses Jahr sind voll
Kleines Jubiläum am heutigen Sonntag: Bei einer Alltagsfahrt hat mein Tacho den Kilometer 4000 in diesem Jahr gezählt. Genauer gesagt: 7000 km seit Kauf des Rades. Da es im vergangenen Jahr etwa 3000 km waren (eher etwas weniger), sind es folglich dieses Jahr schon 4000 km. Und das Jahr ist noch nicht vorbei. (mehr …)